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Lisa |
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Lisa wurde am 2. März 2006 im Landeskrankenhaus in Klagenfurt geboren. Schwangerschaft und Geburt verliefen unauffällig und normal. Als Lisa auf die Welt kam, war sofort klar, dass etwas nicht stimmt. Sie konnte sich nicht bewegen und nur unzureichend selbständig atmen. Lisa wurde sofort beatmet und auf die Intensivstation gebracht. Diese war zwei Jahre lang ihr Zuhause. Der Diagnoseweg gestaltete sich als äußerst schwierig. Nachdem die gängigen Krankheitsbilder ausgeschlossen wurden, wurde mit internationaler Hilfe aus Deutschland, England und den USA eine Diagnose gefunden. Lisa wies eine spontane Genmutation der Muskelfasern auf. Sie konnte nur angedeutete Bewegungen mit den Beinen, Händen und mit dem Kopf machen. Lisa wurde ständig über einen Luftröhrenschnitt beatmet und über eine Magensonde ernährt. Ihre Augenbewegungen, Herz und Verdauung funktionierten jedoch normal. Sie ist geistig normal und gedeiht sonst gut. Sie ist meist gut aufgelegt, freundlich, liebt soziale Kontakte und ihre Familie. Da Lisa 24 Stunden rund um die Uhr fachlich betreut und überwacht werden muss, konnte sie im Krankenhaus nur auf der Kinderintensivstation sein. Bei immer wieder vorkommenden, plötzlich auftretenden Beatmungsschwierigkeiten musste man sofort reagieren, dass der Sauerstoffgehalt des Blutes wieder passte, sonst litte das Mädchen heute unter dauerhaften Organ- und Gehirnschäden. Lisa war seit Ostern dieses Jahres ein paar Mal übers Wochenende zu Hause und hat es jedes Mal sehr genossen. Deshalb haben die Eltern, unterstützt von Familie und Freunden, ihr Kind zu sich nach Hause geholt. Die Wohnung wurde umgebaut und ein Zimmer für Lisa mit Intensiveinrichtung hergerichtet. Den überwiegenden Teil der monatlich laufenden Kosten für Krankenschwester, Logopäde, Ergotherapeut und Heilmittel müssen die Eltern selbst bezahlen, da hiervon die Krankenversicherung nur einen Bruchteil erstattet. Obwohl beide Elternteile berufstätig sind, übersteigen die Kosten deren Einnahmen. Deshalb ist die Familie auf eine externe finanzielle Hilfe angewiesen. |
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Schicksale wie das der kleinen Lisa gibt es leider immer wieder.
Der Lions-Club Maria Wörth unterstützt in Not geratene Menschen |